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Paracas/Huacachina

Also wie ich ja schon geschrieben habe, waren wir letzte Woche in Paracas und Huacachina.

Am Freitagmorgen ging es hier gegen halb 6 glaube ich los. In Lima angekommen, mussten wir dann noch ein bisschen auf unseren noblen Bus warten, ging aber alles ohne Schwierigkeiten. Irgendwann gegen 12.00 Uhr sind wir dann in Paracas angekommen und haben uns auf die Suche vom Hotel gemacht. Eigentlich sollten wir abgeholt werden, aber Pusteblume. Waehrend des Wartens haben wir schon gleich das erste Angebot bekommen, um zu den Islas Ballestas und der Reserva Nacional zu fahren. Wir sind in ein Taxi eingestiegen, welches uns zum Hotel gebracht hat. Der Taxifahrer hat uns dann auch gleich ein guenstigeres Angebot gemacht, wofuer wir uns dann letztendlich entschieden haben. Weil es aber schon spaeter war und alle anderen Touristen fuer den Nachmittag schon gebucht hatten und unterwegs waren, sind wir mit dem Taxifahrer alleine losgefahren in die Reserva Nacional. Und zwar billiger als die meisten anderen Touristen in der Gruppe

Von der Reserva gibt es nicht so viel zu erzaehlen, Fotos kann man gucken! Werde aber wohl noch einige hochladen, sobald Marie ihre Kamera freigibt.. Wir waren dann eben mit dem Taxi losgefahren, Richtung Wueste. Ist schon erstaunlich anzusehen, wenn man sowas nicht kennt. Und je weiter wir reingefahren sind, desto wuestiger wurde es. Aber noch ziemlich steinig. Ab und zu hat man Leute gesehen, die mit ihrem Auto stecken geblieben sind, weil sie abkuerzen wollten. Ist nicht zu empfehlen, auch wenn man 4-Rad hat und meint mit seinem Auto alles zu schaffen. So wirklich viel gab es nicht zu sehen, abgesehen von eben der Wueste, an der ich mich nicht sattsehen konnte. Dann gab es hier und dort noch einige Fossilien auf dem Boden und man konnte sich die Kathedrale ansehen (Fotos), welche nach dem Erdbeben leider nicht mehr so spektakulaer aussieht. Das wars dann im grossen und ganzen. Achja, zwischendurch ist man auf ein paar Fischerboote inmitten der Wueste gestossen, welche durch eine Flutwelle nach dem Erdbeben dorthin getragen wurde. 2 bis 3 km landeinwaerts soll sie gegangen sein. 7-8 m hoch und kam 48 Minuten nach dem Erdbeben, wenn ich mich recht entsinne. Aber nur an dieser einen Stelle, weil an den anderen Orten der Meeresboden nicht so tief ist und sich deshalb nicht so viel Wasser gesammelt hat. An diesem Ort aber hat sie ziemlich alles weggespuelt und nur einige Leute, die rechtzeitig auf eine kleine Erhebung geklettert sind, konnten sich retten.

Am Abend haben wir uns noch das zumindest hier beruehmte Pisco angesehen, wo es aber jetzt - ich wiederhole mich - nach dem Erdbeeben nichts mehr zu sehen gibt, weil alle Kolonialbauten eingestuerzt sind. Das wars dann vom ersten Tag!

Am naechsten Morgen sind wir - natuerlich auch zu einem viel guenstigeren Preis als die meisten anderen, wir hatten sehr Glueck glaube ich; und ich glaube, die machen die Preise manchmal auch gerne dem Alter abhaengig, also soll heissen, dass den "Rucksacktouristen" nicht so viel abnehmen, einige zumindest - dann zu den Islas Ballestas gefahren. Auf dem Hinweg gab es dann - ich habe mir den Namen leider nicht merken koennen, siehe Fotos! - diese Linien an der Kueste zu sehen. Die wie Nasca Linien aussehen, aber keine sind, weil sie tiefer sind und noch irgendwie anders, ich erinnere mich nicht mehr. Aber genauso wie bei den Nasca-Linien weiss man glaube ich nicht, warum sie nicht verschwinden, weil wenn man eben in der Wueste ein Loch buddelt dieses Loch bald wieder zugeweht ist. Wobei ich mir andererseits nicht vorstellen kann, dass die Wissenschaft nicht dahinter gekommen ist. Naja. Auf jeden Fall weiss man nicht, von wem und warum die da sind. Dann gibts es verschiedene Spekulationen von den Einheimischen bis zu Japanern, die so das Stueckchen Land markiert haben, um dort wieder hin zu finden. Aber die Wahrheit ist, dass ich in dem Augenblick ein bisschen getraeumt und nicht so gut zugehoert habe. Spaeter sind wir dann bei den Inseln angekommen. Von Vegetation ist dort aber genauso viel zu sehen, wie in der Wueste. Aber unglaublich viele Voegel. Von diesen Inseln wird alle 5-8 Jahre das Guanamo abgekratzt (20-40 cm dicke Schicht) und als natuerlicher Duenger in alle Welt gekauft. Frueher, als das Meer nicht so ueberfischt war, soll es aber noch viel viel mehr Voegel gegeben haben, sodass die Schicht dort in weniger Zeit (jedes Jahr?) 1,20 m hoch gewesen sein soll. Jaja, der Liberalismus.. Nicht so schoen zu beschreiben, schoener sind die Fotos. Auf Maries Kamera muessten aber noch schoenere sein, meine macht naemlich leider nicht so die schoenste Qualitaet. Und dann hat einer von den aufmerksamen Touristen ( also das muss dann ich gewesen sein ) einen Wal gesichtet, welcher huebsche Spruenge gemacht hat. War aber leider nur ein "kleiner", aber immerhin. Nach einer Mutter haben wir dann vergebens Ausschau gehalten. Ich glaube, ich mach mal der Uebersicht halber einen neuen Eintrag.

18.10.09 22:39
 


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